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Durchdachtes Branding und seine Relevanz: Interview mit Rafael von OUTLIZE

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Rafael Auferbauer von outlize zeigt uns in diesem Interview worauf es beim Branding ankommt. Die Frage: „Was ist Branding überhaupt und für wen ist es relevant?“ beantwortet er uns in den folgenden Absätzen.

outlize – Rafael Auferbauer

Was genau ist Branding?

Die Brand ist das Image eines Unternehmens. Also das, was die Menschen darüber denken, sagen, oder wie sie sich in Bezug auf dein Unternehmen fühlen. Irgendein Image hat jedes Unternehmen – unabhängig davon, ob man sich bewusst damit befasst oder nicht. Branding ist das gezielte Lenken dieses Image.

Wann macht Branding Sinn und was bringt mir Branding?

Ein tiefgreifender Branding-Prozess macht ab dem Zeitpunkt Sinn, wenn ich Product-Market-Fit gefunden habe und stabile Umsätze mache. Genau so macht es aber Sinn, wenn ich mich als Unternehmen neu ausrichten möchte – damit geht sinnvollerweise auch ein Rebranding einher.

Unabhängig vom faktischen Auslöser macht Branding vor allem dann Sinn, wenn ich als Unternehmen das Ziel habe, eine treue Community aufzubauen, die bei mir kauft, weil sie die Marke liebt und als Teil ihres Lebens sieht. Es gibt abgesehen davon aber unzählige Bereiche, die Branding für dein Unternehmen verbessert. Dein Marketing funktioniert besser, du bekommst ein besseres Zielgruppenverständnis, wirst besser im Sales, du lernst dich selbst viel besser kennen und kannst dadurch Menschen auf emotionaler Ebene viel mehr begeistern – intern wie extern, du kannst dein Angebot weiter optimieren, du kommst aus der Vergleichbarkeit und dem Preiskampf,… – ich könnte jetzt wahrscheinlich eine Stunde so weiter machen aber das sind die Kernthemen.

Welche Relevanz hat Branding im E-Commerce?

Im E-Commerce muss man unterscheiden. Wer einen kleinen Online-Shop als Side-Hustle primär, um ein bisschen Geld zu verdienen, betreibt und sein Sortiment – je nachdem was gerade gut geht – laufend wechselt, ist in der Regel nicht der richtige Kandidat für einen tiefgreifenden Branding-Prozess. Wer jedoch langfristig ein wertiges Unternehmen mit einer treuen Community aufbauen möchte, kommt kaum drumherum, sich unter Anderem mit dem großen WHY der Brand, Values, Brand Personality, etc und mit den Sorgen, Zielen und Bedürfnissen seiner Zielgruppe zu beschäftigen. Dann verkauft man nicht einfach nur ein Produkt, sondern Impact, Zugehörigkeit, ein Lebensgefühl, Emotionen. Das wiederum braucht es, um eine starke Community aufzubauen, die treu hinter der Brand steht. Apple ist dafür ein perfektes Beispiel.
team outlize

Do’s and Don’ts im Branding?

Do’s: Charakterstärke zeigen, authentisch sein, in engem Austausch mit der Community sein Dont’s: nicht nur über das Produkt definieren, nicht mit der Masse mitschwimmen und nicht das tun, was in deiner Branche üblich ist.

Was kann mir blühen, wenn ich mich nicht mit Branding beschäftige?

Du wirst vermutlich sehr damit struggeln, das Image aufzubauen, das du haben möchtest. Ohne einen fundierten Branding-Prozess kommt man in der Regel auch nur schwer in eine Tiefe, in die man kommen muss, um Menschen tatsächlich emotional berühren zu können. Dadurch lässt du in allen Bereichen Potenzial liegen und kannst sogar falsch verstanden werden oder eine falsche Erwartungshaltung wecken. Das hat auch zur Folge, dass du von jeder Marketingagentur neu gedacht werden musst, weil zu wenig Substanz da ist. Die weiter oben genannten Upsides lassen sich also 1:1 umdrehen, wenn man sich nicht mit Branding auseinandersetzt. Im schlimmsten Fall bleibt einem als Unternehmen nichts anderes übrig, als sich über den Preis oder das Produkt zu definieren. So gewinnt man keine Fans, keine treue Community.

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