Hinweis gemäß §26 MedienG: Es handelt sich bei diesem Beitrag um eine Kooperation / enthält produktbezogene Hinweise in Zusammenarbeit mit Partner:innen (siehe Partnernetzwerk) & Sponsoren:innen (Ö. E-Commerce Gütezeichen, Österreichische Post AG, Muttermilch Brewery, mucki, Redbull, Saturo, Kellys)
In diesem Nachbericht werden die Inhalte der 1. E-Commerce Inspiration Night in Klagenfurt und 2. in Salzburg zusammengefasst.
Das war die 1. E-Commerce Inspiration Tour in Klagenfurt und 2. in Salzburg unterstützt durch das Österreichische E-Commerce-Gütezeichen
Am 27. Mai 2026 im MAKERSPACE Carinthia in Klagenfurt zum ersten Mal und am 28. Mai 2026 im Techno-Z Urstein in Salzburg zum zweiten Mal durften wir gemeinsam mit Hauptsponsor Thorsten Behrens vom Österreichischen E-Commerce-Gütezeichen die zweite Hälfte E-Commerce Inspiration Tour veranstalten.
Nachdem Thomas Leskowsky und Thorsten den Klagenfurter Abend eröffnet haben, durften wir Thorsten auf der Bühne begrüßen, gefolgt von Roland Toch und abschließend eine Diskussionsrunde mit Markus Miklautsch, Stefanie Luschnig-Gomernik, Lukas Pammer und Tim Janke.
Auch in Salzburg hat nach der Eröffnung durch Thomas Leskwosky Thorsten einen Vortrag gehalten. Anschließend standen Norbert Strappler, Gerald Emprechtinger und Franziska Pramreiter auf der Bühne. Den 3. Vortrag des Abends haben Simon Reichel und Thomas Eiling gehalten. Abgeschlossen wurden die Vorträge mit einer Diskussionsrunde mit Joshua Hilverling, Thomas Ullmann und Simon Mundt. Mit einem Networking haben wir beide Abende ausklingen lassen.
Klagenfurt
Cybercrime und Internetbetrug
Thorsten Behrens ist Geschäftsführer des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichen und tätig bei der Watchlist Internet und leitet uns als erster Speaker des Abends durch das Thema Cybercrime und Internetbetrug und wie das Onlinehändler betrifft.
Das klassische Phishing ist moderner geworden und hat als Hauptziel deinen E-Mail-Account. Daten werden gesammelt, Accounts werden eingenommen und schlussendlich Kontakt aufgenommen, um den Betrug durchzuführen. Die KI kann ebenfalls auf falsche Fährten lotsen. Für nähere Informationen gerne die Watchlist Internet checken.
Auch der eigene Onlineshop kann durch Website-Kidnapping zu einem Fakeshop werden. Was man dagegen machen kann? Regelmäßige Updates, Team schulen und BackUps anlegen.
Das hilft, um euch von Fakeshops abheben zu können:
- starke Community aufbauen
- ausführliches Impressum erstellen
- vertrauenswürdige Zahlungsarten anbieten
- Gütezeichen einsetzen
Payment Report 2025 - und was das für den Onlinehandel bedeutet
Roland Toch, ISV Partner Manager von Nexi, spricht über die wichtigsten Erkenntnisse des Nexi Payment Report 2025 für Handel und E-Commerce.
In Österreich ist Online-Shopping mit einer Durchdringung von 90 % über alle Altersgruppen hinweg zur Normalität geworden. Dabei nutzen 65 % der Österreicher:innen das Smartphone als Hauptgerät für den Online-Einkauf. Konsument:innen bevorzugen Zahlungsmethoden, die unkompliziert (59,5 %) und schnell (58 %) nutzbar sind, wobei Sicherheit als zentraler Hygienefaktor gilt. Im E-Commerce wird der Onlinehandel klar von der Kategorie Bekleidung dominiert, während Versicherungen mit einem Anstieg auf 21 % (+4 Prozentpunkte) der dynamischste digitale Dienstleistungssektor sind.
Eine zentrale Herausforderung ist die hohe Warenkorb-Abbruchquote von 65 %, die oft dadurch verursacht wird, dass die bevorzugte Zahlungsmethode nicht verfügbar ist. Im stationären Handel nimmt die Nutzung digitaler Bezahlmöglichkeiten ebenfalls zu: 49 % der Bevölkerung nutzen Self-Checkout-Kassen zumindest gelegentlich, und 38 % der Befragten zahlten im Geschäft mit ihrem Smartphone.
Die wichtigsten Take-Aways:
- Einfachheit bei der Zahlung
- Mobile first
- Warenkorb-Abbruch verhindern
- Preis ink. Versand zu hoch
- Kauf vergessen
- Zahlungsmethoden fehlten
- Nicht vertrauenswürdig
Klagenfurter Diskussionsrunde
In der Diskussionsrunde haben Markus Miklautsch, Inhaber von Stilmelange, Stefanie Luschnig-Gomernik, Online Marketing Manager bei Hirsch Armbänder, Lukas Pammer, Geschäftsführer Landwirt.com, und Tim Janke, Sales und Marketing Lead bei XeroGrafiX über diverse Themen gesprochen, darunter Agentic Commerce, Daten, Mehrwert schaffen, User Base stärken, EU-weite Unterschiede in der Werbung, Herausforderungen der letzten 2 Jahre, Vertriebskanäle und Budgetverteilungen.
Salzburg
Traditionsunternehmen digitalisiert
Norbert Strappler , Gründer von MONOBUNT, Gerald Emprechtinger, COO von MONOBUNT, und Franziska Pramreiter, Head of Marketing von Gmundner, stellten uns den digitalen Relaunch von Gmundner Keramik und die Modernisierung der gesamten E-Commerce-Landschaft vor. Gemeinsam wurde das Ziel verfolgt, mehrere veraltete Systeme und internationale Webseiten auf einer zentralen Plattform zusammenzuführen.
Im Rahmen des Projekts wurden alle Systeme auf Shopware 6 konsolidiert und internationale Märkte sowie mehrere Sprachen integriert. Zusätzlich setzte MONOBUNT auf ein zentrales Datenmanagement mit ERP-Anbindung, um Prozesse zu automatisieren und Produktdaten effizient über alle Kanäle zu steuern.
Ein weiterer Fokus lag auf einem modernen UX/UI-Design, das sowohl die Markenidentität von Gmundner Keramik bewahrt als auch die Conversion optimiert.
Besonders wichtig war außerdem die SEO-Migration von über 10.000 URLs, die mithilfe KI-gestützter Prozesse ohne größere Rankingverluste umgesetzt wurde. Ergänzt wurde das Projekt durch serverseitiges Tracking, Performance-Marketing und automatisierte Customer-Journey-Workflows. Dadurch konnten Datenqualität, Marketingeffizienz und Personalisierung deutlich verbessert werden.
Gemeinsam zeigen sie, wie eine traditionelle österreichische Marke erfolgreich digital transformiert werden kann. Durch die zentrale Plattform wurden Prozesse vereinfacht, internationale Skalierbarkeit geschaffen und eine langfristige technologische Grundlage für die Zukunft von Gmundner Keramik aufgebaut.
AI kills SaaS
Simon Reichel, Co-Founder und CEO von BatteryIncluded, und Thomas EIling, Bereichsleiter E-Commerce bei Office Partner GmbH, beleuchteten den tiefgreifenden Wandel in der Software-Branche, in der Künstliche Intelligenz das klassische Software-as-a-Service (SaaS)-Modell fundamental in Frage stellt.
Besonders gefährdet sind SaaS-Anbieter, deren Modelle auf repetitiver Klick-Arbeit, UI-lastigen Monolithen und der Abrechnung pro menschlichem Nutzer (Seat-based Pricing) basieren. Um zu bestehen, müssen Software-Unternehmen ihren Fokus von oberflächlichen UI-Features auf eine reine API-Bereitstellung verlagern, um als unsichtbare Architekturen zu funktionieren. Die zukünftigen Erfolgsfaktoren für Software-Unternehmen liegen in einer starken System- und Markenarchitektur, einer klaren Vision und dem Wissen, welche Lösungen entwickelt werden sollen.
Die Gewinner dieser Disruption sind Infrastructure-as-a-Service (IaaS) für KI, spezialisierte Branchen-KI (Vertical AI) mit tiefem Branchenwissen und Abrechnungsmodelle, die auf dem tatsächlichen Erfolg (Outcome-based) basieren. Die Kernaussage ist, dass Unternehmen in ihre Architektur und Datenhoheit investieren müssen, um nicht von der nächsten bunten SaaS-Oberfläche ersetzt zu werden.
Salzburger Diskussionsrunde
Joshua Hilverling, Head of E-Commerce bei carrera, Simon Mundt, Head of E-Commerce und Marketing bei Walter Werkzeuge, und Thomas Ullmann, Gründer von TT-Design, diskutierten in der Salzburger Diskussionsrunde über verschiedenste Themen. Von stationärer Handel vs Onlineshop über Shop-Systeme, personalisierte Ware, Pricing bis hin zu Dienstleister oder in-House first, rechtlichen Änderungen und der Frage, ob der Titel CMO / Head of E-Commerce durch KI gefährdet ist wurden viele Perspektiven geteilt.
Abschluss & wie es weiter geht
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Sichere dir hier bereits Tickets für die nächsten E-Commerce Events in 2026:
am 10. Juni 2026 in Wien: ecomnight25.eventbrite.com
m 19. Juni 2026 in Wien: commerce-marktplaetze-workshop.eventbrite.at
am 01. Juli 2026 in Wien: b2becommercewien.eventbrite.at
Falls du Interesse an einem Speakerslot haben solltest, wende dich bitte an Thomas Leskowsky (thomas@exvomo.com).
Wo du uns sonst noch findest
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